Petition · WM 2030 in Marokko
Vor der Fußball-WM 2030 lässt Marokko Straßenhunde töten - Medienberichten zufolge bis zu drei Millionen, damit das Land für Gäste „sauber" aussieht. Wir sind die Stimme für Deutschland. Und wir sagen klar: Kein Hund soll sterben, damit ein Land sauberer aussieht.
Getötet wird angeblich für uns Gäste. Wir sagen: Lieber ein Land voller Straßenhunde als eines, das sie für ein Fußballspiel tötet.

Dennis U. aus Göttingen hat vor 15 Minuten unterschrieben
Dennis Ulrich hat diese Petition gestartetUnsere Forderungen
Keine „Säuberungsaktionen“ in den WM-Städten - weder vor noch während des Turniers.
Kastrieren, impfen, zurückbringen (CNVR) - die international bewährte Methode.
Wer Milliarden für Stadien hat, trägt Verantwortung für die Tiere in seinen Gastgeberstädten.
Worum es geht
Marokko richtet die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 gemeinsam mit Spanien und Portugal aus. Es wird das größte Sportereignis der Welt - und für hunderttausende Tiere ein Todesurteil.
Tierschutzorganisationen und Medien berichten seit Jahren, dass in marokkanischen Städten Straßenhunde systematisch eingefangen und getötet werden: durch Vergiftung, durch Schläge, durch Erschießen. Vor internationalen Großereignissen nehmen diese Aktionen zu. Der Grund ist so einfach wie unerträglich: ein „sauberes" Stadtbild für Touristen und Fernsehkameras.
Und genau da widersprechen wir. Wir sind die Stimme für Deutschland. Und wir sagen als Gäste, als Fans, als Zuschauer ganz deutlich: Wir wollen dieses „saubere" Land nicht. Wir kommen lieber in ein Marokko, in dem Straßenhunde auf den Plätzen liegen, als in eines, das sie vorher für uns beseitigt hat. Niemand in Deutschland hat darum gebeten. Niemand von uns will ein Turnier, für das erst getötet werden muss.
Der Deutsche Tierschutzbund, die Eurogroup for Animals, das Jane-Goodall-Institut und ein internationales Bündnis aus mehr als zwanzig Tierschutzorganisationen haben die FIFA bereits aufgefordert, diese Massentötungen zu beenden. Ihr gemeinsames Argument: Das Töten von Straßenhunden ist nicht nur grausam, es funktioniert auch nicht. Die Populationen erholen sich innerhalb weniger Monate, weil neue Tiere die frei gewordenen Reviere besetzen. Wirksam ist allein die CNVR-Methode - Einfangen, Kastrieren, Impfen, Zurückbringen.
Wir als Stimme für Deutschland fordern deshalb: Die FIFA, die marokkanische Regierung und den Deutschen Fußball-Bund auf, sicherzustellen, dass im Zusammenhang mit der Weltmeisterschaft 2030 kein Tier getötet wird - und stattdessen humane Populationskontrolle nach der CNVR-Methode zu finanzieren und umzusetzen. Und wir fordern die Bundesregierung auf, sich als eine der größten Fußballnationen der Welt diplomatisch dafür einzusetzen.
Lieber ein Land voller Straßenhunde als ein Land, das sie für ein Fußballspiel tötet.
Quellen: Deutscher Tierschutzbund, VETO Tierschutz, PETA Deutschland, EuropaBlog Uni Bremen.
Jede Stimme ist ein klares Signal: Deutschland will nicht, dass für ein Fußballturnier getötet wird. Je mehr wir werden, desto größer der Druck auf FIFA und DFB - und desto lauter die Botschaft, die wir ihnen öffentlich übergeben.
Wer dahinter steht

„Ich bin kein Verband und keine Organisation. Ich bin einer von Millionen Menschen in Deutschland, die nicht akzeptieren, dass Millionen Hunde für ein Turnier sterben müssen."